Eine Wettbewerbsanalyse aus einem Team von KI-Agenten. Auf Knopfdruck, mit Quelle zu jeder Aussage.
„Was macht der Wettbewerb gerade?“ Diese Frage fällt im Meeting. Und am Tisch wird es kurz still.
Alle haben eine Meinung. Belegen kann sie niemand. Die letzte echte Wettbewerbsanalyse liegt zwei Jahre zurück, steht in einer Präsentation, die niemand mehr findet, und war schon beim Erstellen halb veraltet.
Ich habe ein Tool gebaut, das diese Frage jederzeit beantwortet. Mit Quelle zu jeder Aussage. Gebaut habe ich es mit einem agentischen Coding-Werkzeug, Claude Code. Mit Codex von OpenAI läuft derselbe Bauplan. Das Werkzeug bedienen kann fast jeder. Den Unterschied macht nicht der Code, sondern ob du den Ablauf richtig zerlegst. Welche Agenten es braucht, wie man Motor und Briefing trennt, wo der Kritik-Agent ansetzt.
Die Fragen, die alle haben und kaum jemand belegen kann
Eine gute Wettbewerbsanalyse beantwortet immer dieselben Fragen. Nur stellt sie sich kaum jemand systematisch.
Wer sind meine relevanten Wettbewerber überhaupt? Die offensichtlichen kennst du. Aber wer ist der indirekte Anbieter, das Substitut, der Neueinsteiger, der dir nächstes Jahr Kundschaft abgräbt?
Wie positionieren sich die anderen, und welche Zielgruppen sprechen sie an? Reden sie mit derselben Kundschaft wie du, oder besetzen sie längst ein Segment, das du übersehen hast?
Was sagt die Kundschaft über sie? Wiederkehrende Lobpunkte, wiederkehrende Beschwerden, aus Bewertungsportalen, gewichtet nach Mustern statt Einzelmeinungen.
Wohin entwickeln sie sich? Ihre offenen Stellen verraten mehr als jede Pressemitteilung. Wer eine „Leitung Internationalisierung“ sucht, plant etwas. Dazu kommen News, Finanzlage und Wachstumsphase aus öffentlichen Registern.
Und die wichtigste Frage zum Schluss: Wo sind die weißen Flächen, in die genau du stoßen solltest?
Wie das Tool aufgebaut ist
Der naheliegende Weg führt in die Sackgasse. Man gibt einem großen Prompt den Auftrag „Analysiere mir diese zehn Wettbewerber“ und bekommt einen hübsch klingenden Text, dem man kein Wort trauen kann.
Mein Aufbau funktioniert anders. Eine ganze Mannschaft aus spezialisierten KI-Agenten arbeitet arbeitsteilig, jeder mit einer einzigen Aufgabe.
Ein Scout findet die relevanten Wettbewerber und prüft jeden Treffer einzeln. Ein Crawler liest pro Firma die Website strukturiert aus. Weitere Agenten übernehmen Bewertungen, Stellenanzeigen, News und Finanzdaten. Ein Positionierungs-Agent verdichtet pro Firma alle Funde. Ein Synthese-Agent baut daraus die Vergleichsmatrix über den ganzen Markt. Und ein Kritik-Agent nimmt das Ergebnis am Ende auseinander.
Das Clevere daran ist eine saubere Trennung. Der Motor (die Agenten und der Ablauf) bleibt immer gleich und weiß gar nicht, um welchen Markt es geht. Das Thema steht in einem kurzen Briefing, einer einzigen Datei je Auftrag. Ein neuer Markt heißt dann „neues Briefing schreiben“, kein Eingriff in den Code. So wird aus einem Einmal-Skript ein Werkzeug, das du für jeden Markt erneut ansetzen kannst.
Und weil jeder Agent nur eine Textdatei mit einem Auftrag in normaler Sprache ist, schreibt man hier keine klassische Software. Man schreibt Stellenbeschreibungen für ein digitales Team. Genau deshalb kommt man auch ohne Programmier-Hintergrund weit.
Sehen statt lesen
Eine Tabelle mit zwölf Zeilen überzeugt niemanden im Management. Ein Bild schon.
Das Tool stellt dein Produkt neben die der Wettbewerber. Mit echten Produktbildern nebeneinander und einer Vergleichstabelle darunter: Funktionen, Marktsegment, Zielgruppe, jeweils mit Quelle. Auf einen Blick siehst du, wo du vorne liegst und wo die Lücke klafft. Im ersten echten Lauf hat das System dafür rund 80 Produktbilder über zehn Wettbewerber zusammengetragen, dazu die eigenen.
Auch Preise hat das System im Blick. Es trägt sie aus öffentlichen Quellen zusammen und wertet auf Wunsch selbst beschaffte Hersteller-Kataloge aus. Jede Zahl trägt eine Konfidenz-Angabe.
Der Markt steht nicht still
Eine einmalige Beratungsstudie ist eine Momentaufnahme. Mein Tool sichert nach jedem Durchlauf den kompletten Stand als Snapshot.
Das ist die Grundlage für den Blick über die Zeit. Lässt du die Analyse ein Quartal später erneut laufen, kannst du beide Stände nebeneinanderlegen. Wer hat den Preis erhöht? Wer hat ein Produkt nachgeschoben? Wer baut plötzlich ein Vertriebsteam auf? Aus einer Momentaufnahme wird so über die Zeit ein Frühwarnsystem.
Zwei Wege zur Antwort
Am Ende steht etwas Benutzbares. Keine Datenhalde, durch die sich jemand wühlen muss.
Auf Knopfdruck entsteht eine fertige Management-Präsentation in deinem eigenen Design, als PowerPoint und als PDF. Vorzeigbar, ohne dass jemand noch eine Nacht Folien baut.
Und für die schnelle Zwischenfrage gibt es ein Dashboard im Browser. Du tippst „Wie unterscheiden sich die Garantie-Leistungen der drei größten Anbieter?“ und bekommst eine Antwort mit anklickbarer Quelle. Diese Antwort kannst du als PDF exportieren und direkt weiterreichen. Die KI dafür läuft lokal auf dem eigenen Rechner, kein Analyse-Inhalt verlässt die Maschine.
Warum du den Antworten trauen kannst
Genau hier scheitern die meisten KI-Spielereien. Sie klingen überzeugend und raten, sobald eine Quelle fehlt.
Dieses Tool tut das Gegenteil. Jede überprüfbare Aussage hängt an einer Quelle mit Datum. Findet sich nichts, steht dort „nicht ermittelbar“ statt einer hübschen Erfindung. Ein eigener Prüfschritt geht der fertigen Analyse an den Kragen und sucht gezielt nach Aussagen, die weiter gehen als ihre Quelle hergibt, bevor du dich darauf verlässt.
Du bekommst eine Grundlage für Entscheidungen, kein Bauchgefühl mit schöner Verpackung. Man sollte sich aber nicht blind darauf verlassen. Bei seltenen oder frisch gegründeten Wettbewerbern findet der Scout wenig, und genau dann ist die Versuchung am größten, dass ein Modell die Lücke mit Plausiblem füllt. Genau dafür gibt es den Prüf-Agenten und das „nicht ermittelbar“ statt einer hübschen Erfindung.
Welches Problem das löst
Du sparst dir tagelange Klick-Recherche durch Websites, Portale und Register. Du ersetzt das „ich glaube, die machen das so“ durch Belege. Du hältst dein Wissen aktuell, ohne jedes Mal bei null zu starten. Und du legst dem Management etwas vor, das aussieht und trägt wie eine teure Studie, nur eben wiederholbar und in deiner Hand.
Das ist kein Werkzeug für Konzerne mit eigener Markt-Abteilung. Es ist für alle, die kluge Entscheidungen treffen müssen und bisher mit Halbwissen über ihren Wettbewerb leben.
Als Service bei responzai
Genau das bietet responzai inzwischen als Leistung an: Wir erstellen die Wettbewerbsanalyse für Sie oder richten das System bei Ihnen ein und begleiten es. Beide Wege, die Pakete und die Voraussetzungen stehen auf der Seite Wettbewerbsanalyse.
Wer so etwas selbst baut oder im Unternehmen braucht: Ich tausche mich gern über den Aufbau aus. Schreiben Sie mir.